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pax christi – Begegnungsfahrt nach Palästina

 


17. - 28. Oktober 2006

An dieser Stelle möchten wir aktuell Eindrücke der pax christi – Begegnungsfahrt nach Palästina wiedergeben.

Ob es klappt werden wir sehen. Zu jedem Tag wollen wir aktuelle Berichterstattung von der Reise anbieten.

Dienstag, 17. Oktober:

  • Ankunft

Mittwoch, 18. Oktober

Ich sitz e an einem fremden PC mit einer anderen Tastatur und versuche, die wichtigsten Eindruecke des ersten Tages zusammen zu fassen: Unsere Anreise gestern verlief problemlos bis auf die Ankunft in Tel Aviv: ... (zum weiterlesen)

Donnerstag, 19. Oktober:

Die Fahrt nach Ramallah, unserem ersten Ziel, dauert normalerweise nur etwa 30 Minuten. Da aber die direkte Strasse fuer unseren palaestinsischen Bus gesperrt war, brauchten wir die dreifache Zeit, wobei wir noch glatt durch die israelischen Checkpoints kamen. ... (zum weiterlesen)

Freitag, 20. Oktober:

Auf dem Weg zur Mauer, wo wir mit der Kindergruppe des AEI "Wallpainting" machen, also Graffitti an die Wand malen oder spruehen wollten, sahen wir Hunderte von Palaestiensern auf dem Weg zum Checkpoint. Sie wollten am Freitagsgebet in der Al Aksa Moschee in Jerusalem teilnehmen, wurden aber nur sehr langsam durchgelassen. Die Schlange der Wartenden wurde immer laenger und auf einmal flogen Schreckschusspatronen. Einige von uns blieben da und beobachteten die Szene... (zum weiterlesen)

Samstag, 21. Oktober:

mein Bericht von heute Samstag beginnt mit einem Bild und einer Geschichte. Das Bild: Am Krippenplatz in Betlehem steht in einem Pflanztrog ein Oelbaum mit der Inschrift "Ich bin 500 Jahre alt, ich wurde gegen meinen Willen von meinem Platz in Beit Jala ausgegraben, zusammen mit Tausenden von Oelbaumen in ganz Palaestina, um Platz fuer die Apartheidmauer zu schaffen. Ich bin immer noch am Leben." ... (zum weiterlesen)

Sonntag, 22. Oktober:

heute hatten wir einen recht entspannten Tag. Gemeinsam mit unseren Gastfamilien besuchten wir Jericho und badeten im Toten Meer. Fuer unsere Gastfamilien war es das erste Mal seit vielen Jahren, dass sie das Tote Meer besuchen konnten... (zum weiterlesen)

Montag, 23. Oktober:

heute fuehrte uns Reuven Moskvic, den ja viele von seinen Besuchen in Deutschland kennen, durch Jerusalem. Wer Reuven kennt, kann sich vorstellen, dass die Fuehrung eine hoechst anregende Mischung aus Politik, Geschichte und Kultur war, gemischt mit Geschichten und Anekdoten. .. (zum weiterlesen)

Dienstag, 24. Oktober:

heute wurden wir schon beim Morgenimpuls in der Kapelle der Weissen Schwestern mit Problemen konfrontiert: Die Weissen Schwestern hatten bis zum Jahr 2000 ein Gaestehaus und mussten es dann aufgeben, weil kaum mehr Pilger nach Bethlehem kommen. Sie bedauern dies auch deshalb, weil dadurch Arbeitsplaetze fuer PalaestinenserInnen wegfielen. .. (zum weiterlesen)

Mittwoch, 25. Oktober:

"Wie leben in einem Freiluftgefängnis" - so kann man das Fazit des heutigen Tages überschreiben: Morgens trafen wir uns mit der Frauengruppe des AEI, etwa 20 Frauen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren, Christinnen und Muslimas. .. (zum weiterlesen)

Donnerstag, 26. Oktober:

heute wollten wir eigentlich eine der israelischen Siedlungen in Palaestina besuchen, erhielten aber kurzfristig eine Absage.
Als Ersatz - der aber keiner war - organisierten Wiltrud und unsere Partner vom AEI drei Gespraeche, naemlich mit der israelischen - Menschenrechtsorganisation B'Tselem, mit einem Vertreter der Hamas und mit den Rabbis for Human Rights (Rabbiner fuer Menschenrechte). .. (zum weiterlesen)

Freitag, 27. Oktober:

Am Freitag nahmen viele von uns an einer Demonstration in Bi'lin teil. Hier, nördlich von Ramallah, wird seit Februar 2005 nach jedem Freitagsgebet gegen die dort in Bau befindliche Mauer demonstriert.
Am Versammlungsort im Dorf herrschte ein ähnliches Treiben wie bei unseren Demos, vielleicht etwas bunter: Viele junge Leute, Israelis, Palästinenser, Menschen aus der ganzen Welt, sogar ein buddhistischer Mönch mit seinem Tamburin. .. (zum weiterlesen)

Samstag, 28. Oktober:

  • Rückflug ab Tel Aviv

Die TeilnehmerInnen sind auch gerne bereit, in Gruppen, Pfarrgemeinden und bei sonstigen InteressentInnen über die Fahrt zu referieren. Denn, so ein Ergebnis der Auswertung, bei uns wird oft recht einseitig über den Konflikt in Israel-Palästina berichtet. Dass auch die Palästinenser Opfer des Holocaust sind, ist uns nur selten bewusst.

Worüber wir auch erzählen wollen, ist der „spirit of sumud“, die Bereitschaft zum Standhalten, der Geist des „erst recht“, den wir erlebt haben und der uns erstaunt und begeistert hat.

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